Karen Keiner

Das Wesen der Kunst Karen Keiners liegt im Organischen. im Wachsen, in der Bewegung, in der Gestalt suchenden Form Der prozessuale Charakter ihrer Malerei erlaubt es nicht, sich ohne weiteres in gängige Stilkategorien oder Kunstrichtungen einzuordnen. Bestimmend ist die sinnliche Qualität der Farbe, die zunächst ohne Bindung an einen Gegenstand den autonomen Weg des Strahls, des Flußes, des Nebels geht. Gattungsspezifisch betrachtet, nähern sich ihre Bilder verschiedentlich dem Landschaftsbild, gelegentlich dem Portrait bzw. der Darstellung des menschlichen Körpers, sonst sind sie ganz einer orgiastischen Flut von Farben geweiht.

                     Matheos Pontikos, Kunsthistoriker, Berlin